Freitag, 21. März 2008

Fröhliche Ostern!





Mariam hatte bereits mehr als genug Schwierigkeiten zu hause als die Nachricht erhielt, dass ihr Vater in Korhogo verstorben ist. Seid einigen Jahren folgt sie Jesus und hat sich in unserer Gemeinde taufen lassen. Letztes Jahr bekehrte sich ihr Mann zum Islam und setzt sie unter Druck sich ebenfalls als Muslemim zu bekennen. Er nahm sich eine zweite Frau, die nun mit ihren beiden Kindern bei ihnen in die enge Stadtwohnung mit eingezogen ist. Auch Mariam’s Vater war Muslim. Als Team von 9 aus unserer Gemeinde fuhren wir zusammen nach Korhogo um Mariam bei der Beerdigung ihres Vaters beizustehen. Als sie nach Bouake zurückkam, wollte ihr Mann sie nicht mehr bei sich wohnen lassen. Doch wo sollte sie mit ihren 3 Kindern bleiben? Sie wohnt weiterhin bei ihrem Mann doch unter sehr schwierigen Umständen. Deshalb besuchen Abi und ich sie oft um sie zuermutigen und zusammen zu beten.

Auch Celine kommt aus einer muslimischen Familie und hatte viele Fragen, als sie einen Traum hatte, der ihr Angst machte. Ihre Freundin in der Nachbarschaft riet ihr ihren Pastor zu treffen. Nachdem sie mit dem Pastor aus unserer Gemeine gesprochen und gebetet hatte und Jesus ihr Leben anvertraute strahlt sie viel Freude aus. Im Dezember hatte auch sie sich taufen lassen. Ihre Eltern kamen sogar zu ihrer Taufe in die Gemeinde.

Fröhliche Ostern, denn Jesus lebt!

Samstag, 23. Februar 2008

Jula Musso








One Heart at a Time

Nehlsen/Trosen

At 6:00 in the morning I see them on their knees.
I’m so sad’ cause I believe that God won’t hear their pleas.
With prayer beads and flowing robes
they turn to face the sun.
They drop the beads upon their mats,
the day has just begun.

At 1:00 the muezzin calls again,
“All gather ‘round”, and young and old alike all touch their faces to the ground,
and so it goes throughout the day.
I just can’t pass them by ‘cause You’re the Truth, the Life, the Way
so I turn to You and cry,

Chorus: Give me just one heart at a time;
help me to find a way
that I can touch just one heart at a time.
Give me the words to start,
so I can touch one more heart.

Working their way to heaven, giving to the poor,
raveling to Mecca – could Allah ask for more?
Building up their pillars, tasting straight and tall.
Don’t they know that some day soon their righteousness may fall?

How then can I reach them?
What more can I do?
I must speak of freedom.
I must live Your Truth, joyfully consistent today and every day;
never stop believing in these words I pray.




Freitag, 8. Februar 2008

La CAN 2008 Fortsetzung

Viele hier im Land sind enttäuscht. Leider ist die CAN für die Elefanten zuende. Sie haben gegen die Pharaoen (Ägypten) gestern 1:4 im Halbfinale verlohren.

Dusty und Luke, zwei Studenten aus USA sind z.Zt. hier in Bouake um uns in verschiedenen Projekten hier zu helfen. Als wir gestern nachmittag durch die City fuhren kamen wir mit dem Auto kaum durch die Straßen. Wären wir wärend des Fußballspiels unterwegs gewesen, hätten wir mehr Freiraum zum fahren gehabt.

Mittwoch, 30. Januar 2008

LA CAN 2008


Der Afrikanische Fußball Cup 2008

Sogar die Hauptstaßen waren heute Abend wie leergefegt, als ich mich gegen 18.30 Uhr auf den Weg nach Hause begab. Normalerweise stecke ich um diese Uhrzeit im Straßenverkehr fest wenn ich durch die Stadt Bouake fahre. Kein Wunder, die Elfenbeinküste spielte gegen Mali und „alle“, außer ich, sassen vorm Fernseher. Der afrikanische Fußball Cup findet dieses Jahr in Ghana statt. Wir hoffen natürlich dass die Elfenbeinküste Afrikameister wird! Ich werde Euch Bescheid geben, wenn es soweit ist.

Ob die Elfenbeinküste dieses Jahr den politischen Frieden meistern wird hoffen wir natürlich auch. Im Juni sollen die Wahlen stattfinden. Ohne demokratische Wahlen soweit kein offizieller Frieden. Nord und Süd sind weiterhin geteilt.


Montag, 24. Dezember 2007

Bewunderung

von Albrecht Gralle
Schimmerndes Wasser im Morgenlicht
Ein Händedruch aus dem Liebe spricht.
Gemütlich im Sessel mit einem Gedicht,
Hinter dem Fenster ein schönes Gesicht.
Häßliche Häuser, verzaubert im Schnee,
Klirrende Kälte und heißer Tee.
Ein langer Brief aus Übersee,
Gute Gespräche in einem Café.


Erniedringung in einem Stall
Und Schwierigkeiten überall.
Leidende in großer Zahl
Hast du befreit aus ihrer Qual.
Sie führen dich dem Richter vor,
„keuzigt ihn“, schreien sie im Chor.
Dein Tod zerbrach das Todestor
Und neues Leben kam hervor!


Bewundernd bleib ich vor dir stehen,
Um deine Wunder anzusehen,
Denn wer du bist war mir nicht klar
Weil ich zu oberflächlich war.
Weiß nicht, wie ich dir danken kann,
Die Freude fängt zu singen an, Halleluja!


Hoffnung in der Trostlosigkeit,
Enge Herzen werden weit.
Worte wie Licht in der Dunkelheit,
Ein Lächeln voller Herzlichkeit.
Versöhnende Hände nach dem Streit,
Ein fröhliches Lied in der Traurigkeit!
Kleine Gruppen verändern die Zeit.Eine neue Welt hälst du bereit

Montag, 17. Dezember 2007

Tabaski und Weihnachten in Bouaké

Was Tabaski und Weihnachten gemeinsam haben fragt Ihr Euch? Eigentlich nichts meiner Meinung nach. Auch der Markt hier und der Supermarkt in Europa und USA haben nicht viel gemeinsam. Nur finden beide Feste dieses Jahr im gleichen Monat statt. Gestern fuhr ich durch den Schafmarkt. Ich habe noch nie so viele Schafe auf einem Haufen gesehen. Es ist eigentlich ein großer leerer Platz hier in der City von Bouake, wo Autos bequem durchfahren können. Nur in den letzten Wochen ist er mit Tausenden von Schafen gefüllt. Warum nicht mit Nikoläusen? Warscheinlich würden Schokoladen Nikoläuse hier im Nu in der Sonne dahin schmelzen.
Am Mittwoch, den 19. Dezember werden in Bouake und überall in der muslimischen Welt unzählig viele Schafe zur Vergebung der Sünden geopfert . Tabaski ist eines der größten Feste im Islam. Wärend wenige in unserer Umgebung einige Tage später Weihnachten, Jesu Geburt, feiern.
Röm. 6,10: "Ein für allemal starb Christus für die Sünde." Hebr. 7, 27: "Als er sich selbst opferte, hat er ein für allemal sein Opfer dargebracht."
Joh. 1,29 und 32: Als Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen sah, sagte er: „ Dieser ist das Opferlamm Gottes, das die Schuld der ganzen Welt wegnimmt. Ich sah den Geist Gottes wie eine Taube vom Himmel kommen und bei ihm bleiben. Vorher wußte ich nicht, daß er es war.“
Was wir in der Adventszeit so gemacht haben? Rod fuhr für zwei Wochen nach Korhogo und unterrichtet dort an der Bibelschule. Diese Woche über Islam. Er kommt am 22. Dez. wieder zurück nach Bouake. Angelika blieb in Bouake und geht auf dem Schafmarkt einkaufen. Nein! Sie besuchte Mariam, eine Freundin aus der Gemeinde, dessen Mann sich vor einem Jahr zum Islam bekehrt hat. Seid dem Sommer ist eine Rivalin (die 2.Frau ihres Mannes) bei ihr eingezogen mit 2 kleinen Kindern ihres Mannes. Die kleine Wohnung ist für Mariam und ihre 3 Kinder nun noch enger geworden. Nicht nur das. Es gibt unzählige Probleme im Haushalt Coulibaly. Mariam benötigt viel Gebet und Ermutigung aus Gottes Wort. Heute besuchte ich eine junge Frau aus unserer Gemeinde, die vor zwei Wochen ihr drittes Kind geboren hat und deren Mann vor ein paar Tagen an einer unheilbaren Krankheit starb. Auch sie benötigt viel Gebet und Ermutigung. Weiterhin ermutige ich Celine, ein Mädchen von etwa 19 Jahren, die sich Weihnachten mit etwa 20 anderen Geschwistern taufen lässt. Celine ist die einzigste in ihrer muslimischen Familie, die „gläubig“ ist. Am Mittwoch wird sie ihrer Mutter beim Zubereiten des geopferten Tabaski Lammes helfen. Doch Weihnachten und ihre Taufe einige Tage später werden in ihrer Familie nicht gefeiert, geschweige denn wahrgenommen. Deshalb möchten ein paar Freunde von ihr sie überraschen und ich werde ihnen dabei helfen.

Hörst Du die Stimmen der Nationen rufen? Den Sound der weinenden Vaterlosen? Hörst Du die Stimme des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes: „Wer geht für uns? Wer ruft es aus zu allen Enden der Erde, dass Christus König ist?"
Aus allen Nationen, Völkern und Sprachgruppen, HERR, wollen wir Dein Königreich kommen sehen und Allen zurufen in Christus seid Ihr erlöst!
(Israel Houghton – „We speak to Nations“©2001 Integrity’s Praise Music)

Fröhliche Weihnachten wünschen Euch, Rod und Angelika

Donnerstag, 15. November 2007

6. November 2007

Wieder zurück in Bouaké, nahmen wir an einer Ceremonie des französischen Militärs teil. Heute vor 3 Jahren kamen 9 französiche Soldaten, ein nordamerikanischer Entwicklungshelfer und viele andere ivoirische Bürger hier in Bouaké um, weil die ivoirische Regierung über Kampfflugzeuge Bomben auf Bouaké wurf. Eine der Bomben traf auf das französische Gymnasium, wo sich französische Friedenstruppen 2004 niedergelassen hatten. Die ivoirische Regierung behauptet bis heute, dass diese 10 Personen nicht umgekommen sind, da sie die Körper nie gesehen haben.

Darmals vor 3 Jahren hatte die Missionarskinderschule, 4 km östlich von dem französichen Gymnasium, wieder eröffnet mit einem Team und Schülern von insgesamt 50 Leuten. Die verwundeten Soldaten kamen darmals auf den Schulcampus und wurden dort behandelt. Danach wurde das ganze Team und die Schüler evakuiert und die Schule ist seitdem geschlossen. Allerdings hat das französiche Militär den Campus gemietet und wir leben dort momentan mit ihnen zusammen.

Der französische Botschafter als auch ein Senator der französichen Regierung waren anwesend im Gedenken an diesen traurigen Tag. Auf den Photos seht Ihr den Gedenkstein mit den Namen der Verstorbenen Soldaten und die Ruinen der Schule.